Coaching und psychologische Beratung

Unsere Muster – unser „Gepäck“ fürs Leben

In unserer Kindheit wird ein wichtiger Grundstock von dem angelegt, was wir später als unsere Persönlichkeit beschreiben. Wenn in dieser Zeit wichtige emotionale Grundbedürfnisse nicht gestillt werden, kann es zu ungünstigen Verhaltensmustern kommen. Man selbst ist sich dieser Muster meistens nicht bewusst, glaubt an „Pech“ oder Schicksal.

Zu unseren Mustern gehören Gefühle, Gedanken, Erinnerungen und Körperempfindungen. All diese Dinge steuern unser Verhalten, und haben Einfluss darauf, wie wir uns und die Welt um uns herum wahrnehmen. Sie können uns damit im ungünstigen Fall immer wieder neue „Lebensfallen“ stellen. Diese Fallen zeigen sich in aller Regel im Kontakt mit und in Beziehungen zu anderen Personen. Was uns dabei nicht auffällt: wir selbst sind in unserem Muster relativ starr und bieten damit eine gute Angriffsfläche für Menschen und Situationen, die uns immer wieder auf die selbe Art...

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Was macht eine toxische Beziehung aus?

Wann ist eine Beziehung toxisch? Hier hilft direkt der Blick ins Wörterbuch: etwas Toxisches ist giftig oder „sehr bösartig, gefährlich, schädlich, zermürbend“. Damit könnte man sagen: wer sich in einer toxischen Beziehung befindet, merkt das irgendwann auch selbst.

Trotzdem dauert dieser Prozess des Erkennens oft eine lange Zeit und das macht die Situation für Betroffene so schwierig. Mit ein Grund dafür ist, dass sie sich erst einmal nur mit dem Partner befassen: Sie versuchen Gründe für sein (oder ihr) Verhalten zu erforschen, suchen nach Motiven und Gründen.

Viel sinnvoller ist es aber, bei sich selbst eine Art Inventur zu starten. Die folgenden Punkte sind gute Indizien dafür, dass eine Beziehung für dich toxisch ist:

  1. Deine Beziehung ist ein Thema, dass dich 24/7 gedanklich beschäftigt.
  2. Die Beziehung ist geprägt von viel Auf und Ab – entweder ist alles traumhaft oder eben ein Albtraum...
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Was ist Hochsensibilität?

Kennst du das, dass du das Gefühl hast, sensiblere Antennen für die Dinge zu haben als andere? Bist du sehr empathisch? Kannst du schlecht Grenzen zwischen dir und deiner Umwelt ziehen und tendierst zum Grübeln? Diese und andere Merkmale (s. Testfragen) sprechen für eine ausgeprägte Sensibilität, die als „Hochsensibilität“ erstmals von der amerikanischen Psychologin Elaine Aron definiert worden ist. Aron schätzt den Anteil hochsensibler Menschen auf 20 Prozent der Menschheit - ein großer Teil, wenn man bedenkt, wie wenig doch zum Thema in Deutschland bekannt ist.

Hochsensible haben sehr gute Antennen für die Bedürfnisse anderer Menschen und ein großes Harmoniebedürfnis. Das macht es ihnen schwer, sich adäquat abzugrenzen. Oft schnappen sie telepathisch Gefühle anderer Menschen auf, leiden mit und fühlen sich dann nicht mehr zentriert im eigenen Ich. Das kann ein Vorteil, aber auch ein...

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Was bedeutet „Reboot“ für die Persönlichkeitsentwicklung?

Oft geht es uns so, dass wir gar nicht wissen, warum uns eine bestimmte Situation beunruhigt, warum uns eine spezielle Entscheidung so schwerfällt oder warum wir Dinge ohne Prüfung als positiv oder negativ bewerten.

Dahinter steht viel Unbewusstes, dass auf unserer persönlichen „Festplatte“ gespeichert ist – teils gelernt, teils vererbt. Wie wir aber genau „programmiert“ sind, wissen wir nicht wirklich. Zumindest können wir aber gut zwischen Fakten und Emotionen unterscheiden – das glauben wir zumindest.

Nüchtern betrachtet ist die Vorstellung davon, dass wir Gefühl und rationales Denken auf neutraler Basis bewusst trennen können mehr als fraglich. Das zeigt sich allein schon daran, dass uns Pro-und-Contra-Listen, auch wenn sie klar ausfallen, oft nicht weiterhelfen. Aber das Thema geht um einiges tiefer: Wir treffen täglich tausende kleine Entscheidungen; würden wir all das bewusst tun, würde...

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Was ist eigentlich Selbstliebe und warum schützt sie uns?

Der Begriff Selbstliebe ist den einen „zu esoterisch“, den anderen klingt er nach Egozentrik und ungesunder Selbstbezogenheit. Dabei beschreibt er eigentlich genau das Gegenteil davon. Selbstliebe ist ein gesundes Verhältnis zu sich selbst als Basis für Ausgeglichenheit und einen ebenso gesunden Kontakt zu anderen.

Wenn ich mir nicht bewusst bin, welche Stärken, Ressourcen und welchen Wert ich grundsätzlich als Mensch habe, dann suche ich beständig Bestätigung in anderen Menschen. Damit benutze ich sie im Grunde unbewusst und mache mich gleichzeitig auf ungesunde Art abhängig. Natürlich können wir von Feedback lernen und uns weiterentwickeln. Die Art und Weise wie ich damit umgehe, macht jedoch einen großen Unterschied.

Ein gesunder Umgang mit negativem Feedback vom Chef wäre etwa: zuhören, reflektieren, überlegen, was davon zutrifft und entscheiden, ob ich diesen Zustand ändern möchte und...

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Veränderungen und ein gesunder Umgang damit

Unser ganzes Leben besteht aus Wandel und Anpassung, so entwickeln wir uns weiter. Manchmal wird es aber auch einfach zu viel. Manche Menschen scheinen Belastungen und Krisen mit Leichtigkeit zu bewältigen, andere kämpfen bis zur Erschöpfung.

Wie widerstandsfähig wir mit Stress, Druck und Belastungen umgehen, ist teils erblich bedingt, ein gesunder Umgang kann aber auch erlernt werden. Hier kommt der Begriff „Resilienz“ ins Spiel. Der sperrige Ausdruck kommt eigentlich aus der Kunststoffkunde und bezeichnet das Vermögen eines Materials nach Einwirkung von Druck wieder in seine Ausgangsform zurück zu kommen.

Besonders resilient ist ein Material, das allen Einwirkungen von außen trotzt, dabei zwar flexibel reagiert, aber dann schnell wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Dasselbe gilt in der psychologischen Sichtweise für einen Menschen, der bei Druck auf gesunde Weise flexibel nachgibt, sich aber nicht...

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