Coaching und psychologische Beratung

Veränderungen und ein gesunder Umgang damit

Unser ganzes Leben besteht aus Wandel und Anpassung, so entwickeln wir uns weiter. Manchmal wird es aber auch einfach zu viel. Manche Menschen scheinen Belastungen und Krisen mit Leichtigkeit zu bewältigen, andere kämpfen bis zur Erschöpfung.

Wie widerstandsfähig wir mit Stress, Druck und Belastungen umgehen, ist teils erblich bedingt, ein gesunder Umgang kann aber auch erlernt werden. Hier kommt der Begriff „Resilienz“ ins Spiel. Der sperrige Ausdruck kommt eigentlich aus der Kunststoffkunde und bezeichnet das Vermögen eines Materials nach Einwirkung von Druck wieder in seine Ausgangsform zurück zu kommen.

Besonders resilient ist ein Material, das allen Einwirkungen von außen trotzt, dabei zwar flexibel reagiert, aber dann schnell wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Dasselbe gilt in der psychologischen Sichtweise für einen Menschen, der bei Druck auf gesunde Weise flexibel nachgibt, sich aber nicht langfristig davon „verbiegen“ lässt.

Die Resilienzforschung hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen, sie befindet sich aber noch in der Aufbruchsphase. Insbesondere der Zusammenhang aus Genetik, Erziehung, frühen Traumata und allgemeinen Lebensbedingungen ist ein sehr weitreichendes und spannendes Thema. Was sich dabei bereits gezeigt hat: bestimmte Denk- und Verhaltensweisen können erlernt werden.

Mit diesen 7 Bausteinen gibt es bereits einen gut etablierten Ansatz, um an der eigenen Resilienz zu arbeiten:

  1. Akzeptanz: Wer eine Situation bewältigen möchte, muss sie zunächst anerkennen. „Das Problem ist da, aber ich werde es bewältigen.“
  2. Optimismus: Sich fragen, was positiv an der Situation ist, öffnet den Blick für andere Perspektiven. „Ich habe jetzt zwar weniger Geld, aber dafür auch mehr Freizeit.“
  3. Selbstwirksamkeit: Sich an die eigenen Fähigkeiten erinnern, stärkt das Selbstbewusstsein. „Worauf habe ich Einfluss, was kann ich selbst ändern?“
  4. Eigenverantwortung: Wer bereit ist Verantwortung zu übernehmen, macht sich nicht mehr zum Opfer der Umstände. „Ich nehme die Dinge selbst in die Hand und warte nicht auf andere!“
  5. Netzwerkorientierung: Verbundenheit macht stark und sorgt für Kraftzufuhr in Krisen. „Wer kann mich unterstützen?“
  6. Lösungsorientierung: Wer den Blick nach vorne richtet, hat damit die Möglichkeit, aus der Krise zu lernen und selber etwas zu gestalten. „Wie soll es in Zukunft werden? Was will ich für mich erreichen?“

Dieser erste Impuls in Denkanstößen ist mit Sicherheit ein sinnvoller Leitfaden für erste Schritte, denn man kann eindeutig umlernen und schädliche Assoziationen, die zu Stress führen, wieder verlernen. Aber das Ganze ist ein Prozess, auf den man sich einlassen und den man bewusst wollen muss. Hierfür bietet sich eine psychologische Beratung an.

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